Kreis Unna. Bundesweit findet heute, 28. März der „Girls Day“ statt. Der alljährliche Aktionstag soll Mädchen Anreize geben, sich für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern. Auch der Kreis macht beim „Girls Day“ mit: Die Rettungsleitstelle des Kreises lud interessierte Mädels ein, hinter die Kulissen der Notruf-Zentrale zu schauen. Denn die Mannschaften der Feuerwehren im Kreis sind noch immer insbesondere von männlichen Einsatzkräften geprägt.
„Als ich damals angefangen habe, war ich die einzige Frau bei uns auf der Wache. Mittlerweile habe ich weibliche Verstärkung bekommen. Feuerwehrfrauen sind aber noch immer eher selten“, so Petra Riße von der Feuerwehr Schwerte, die seit 1990 im Einsatz ist und Leben rettet.
Klettern und kriechen unter schwierigen Bedingungen
Im Simulationstrakt gewannen die Mädchen Eindrücke, was Feuerwehrleute so leisten. Gut 22 Kilogramm kann eine Ausrüstung wiegen, die Einsatzkräfte tragen, wenn sie sich für Andere in Gefahrensituation begeben. Etwas weniger bepackt – nur mit Helm – wagten sich die Mädels in einen dunklen Gitter-Parcours, der mit Nebelmaschine, Flackerlicht und Geräuschkulisse gespickt ist. Hier musste die Gruppe klettern und kriechen, das möglichst schnell und ohne die Orientierung zu verlieren.
Vorab erfuhren die Mädels aus Fröndenberg und Schwerte, begleitet von Feuerwehrfrau Petra Riße und Thomas Wollmeiner (Dienstgruppenleiter der Leitstelle Kreis Unna), Allgemeines zum Aufbau und Ablauf in der Leitstelle. Auch wo genau ein Notruf eingeht und wie dieser dann behandelt wird, schaute sich die Gruppe an. PK | PKU
Bildzeile: Petra Riße (links) von der Feuerwehr Schwerte mit den potenziellen Nachwuchskräften. Foto: Fabiana Regino – Kreis Unna
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