Kreis Unna. Wer an Demokratie denkt, denkt immer zunächst an Politik. Wie wäre es aber mal mit einem Blick auf den Naturschutz durch die demokratische Brille? Was Naturschutz und Demokratie miteinander zu tun haben, erklärt im Aktionsjahr des Kreises Unna am Dienstag, 9. April der wissenschaftliche Leiter der Stiftung Naturschutzgeschichte.
Der Referent heißt Dr. Hans Werner Frohn. Er hält den Vortrag mit dem Titel „Naturschutz – natürlich demokratisch?!“ um 20 Uhr in der Ökologischen Station des Kreises Unna am Westenhellweg 110 in Bergkamen. Darin wird er erklären, wann der Naturschutz aufkam, wie es ihm im Dritten Reich erging und wohin der Weg ihn in Zukunft führen muss. Der Eintritt ist frei!
Naturschutz als Ziel von Protesten
Denn im Kern kam er als Ganzes erst im Zuge der ökologischen Wende der 1970er-Jahre voll und ganz in der pluralistischen Demokratie an. Seit einiger Zeit macht der Naturschutz aber eine neue Erfahrung: Er, der stets gegen Natur- und Landschaftsveränderungen protestierte, ist nun immer öfter selbst Ziel einer neuen, lautstarken Protestkultur geworden. Die Antwort, so Dr. Frohn, kann nur lauten: Naturschutz – natürlich demokratisch! PK | PKU
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