Volkstrauertag als Mahnung für Frieden
Kranzniederlegung und Redebeiträge im Internet auf hanaudaheim.de
„Der Volkstrauertag mit seinem Innehalten in der Alltagshektik bietet die Chance, der Trauer um den Verlust so vieler Menschen Raum zu geben und einem dunklen Kapitel unserer Geschichte zu gedenken“, unterstreichen Oberbürgermeister Claus Kaminsky und die Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck die Bedeutung dieses Tages. Beide bedauern es sehr, dass dieses gemeinsame Gedenken nicht in der üblichen Weise vor Ort stattfinden kann.
„Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen und einer 7-Tage-Inzidenz von über 300 in Hanau haben wir schweren Herzens entschieden, auf die öffentlichen Gedenkfeiern anlässlich des Volkstrauertages zu verzichten“, hofft Hanau OB auf Verständnis in der Bevölkerung, dass die Stadt sich entschlossen hat, am 15. November lediglich Kranzniederlegungen an den Gedenkstätten vorzunehmen und die eigentliche Gedenkveranstaltungen nur virtuell stattfinden zu lassen. Die aktuellen Corona-Regelungen hätten zwar solche Gedenkveranstaltungen grundsätzlich zugelassen, allerdings nur in engen Grenzen und mit nur sehr wenig Teilnehmenden.
„Eine Gesellschaft zeigt mit solchen Tagen der Erinnerung und der Einkehr, was ihr wichtig ist und welchen Stellenwert das gemeinsame Gedenken hat.“ Im Bestreben, dem Vergessen entgegenzutreten und die Erinnerung für die nachfolgenden Generationen wachzuhalten, fordere der Volkstrauertag zu stetem Einsatz für Frieden und Wahrung der Menschenrechte. Daher wird natürlich auch in diesem Jahr das Gedenken nicht gänzlich ausfallen, sondern in anderer Form stattfinden. Während die Kranzniederlegungen vor Ort in kleinem Rahmen erfolgen, werden die Ansprachen der Stadtverordnetenvorsteherin sowie einiger Kirchenvertreter als Videobeitrag auf hanaudaheim.de online gestellt, ergänzt durch Fotos von den Kranzniederlegungen.
Auf dem Hauptfriedhof übernehmen es die Stadtverordnetenvorsteherin Funck, Oberbürgermeister Kaminsky und Pfarrerin Katrin Kautz für die Hanauer Kirchengemeinden sowie Horst Henke vom VdK, gemeinsam einen Kranz auf dem Ehrenfeld niederzulegen.
Auf dem Friedhof in Mittelbuchen werden Ortsvorsteherin Caroline Geier-Roth und Pfarrerin Stefanie Bohn am Ehrenmal einen Kranz niederlegen. Das Gedenken auf dem Friedhof Klein-Auheim gestalten Ortsvorsteher Feldes sowie Kirchenvertreter der katholischen und evangelischen Kirche. Am Ehrenhain des Alten Friedhofes Großauheim legen Ortsvorsteher Rainer Dunkel, Monika Rauch-Weigand vom VdK sowie Pfarrer Wolfgang Bromme einen Kranz nieder. An der Pestkapelle Steinheim übernehmen dies Ortsvorsteher Klaus Romeis und Jackie Höhn vom VdK.
Eine Woche nach dem Volkstrauertag findet traditionell der Wolfgänger Gedenktag statt. Auch hier gibt es nur eine Kranzniederlegung auf dem Friedhof Wolfgang durch Ortsvorsteher Reiner Dunkel, Monika Rauch-Weigand von VdK und Pfarrer Bromme.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929
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