Meldungsdatum: 21.11.2023

Neuer Vorstand des WasserEisenLand e.V. gewählt

Der Verein WasserEisenLand e.V., Industriekultur in Südwestfalen, hat einen neuen Vorstand: Dr. Oliver Schmidt, Leiter des Sauerland-Museums Arnsberg, wurde in der Mitgliederversammlung in der SIHK zu Hagen einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt.  Er folgt auf Stephan Sensen, Leiter der Museen des Märkischen Kreises (Burg Altena, Deutsches Drahtmuseum, Luisenhütte), der das Amt seit 2008 innehatte.

Das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden bekleiden Friederica Ihling, Leiterin des Sauerländer Besucherbergwerks Ramsbeck, und Jeanette Metz, Leiterin der Westfälischen Salzwelten Bad Sassendorf. Einstimmig wurde auch die neue Schatzmeisterin gewählt: Dr. Sandra Hertel, Leiterin der Museen der Stadt Iserlohn, kümmert sich zukünftig um die Finanzen des Vereins. Als Kassenprüfer wurden Martin Stahlschmidt von der Sauerländer Kleinbahn und Hans-Jürgen Klappert vom Technikmuseum Freudenberg bestätigt. Dr. Jens Ferber führt weiterhin die Geschäfte des Vereins.

15 Jahre Engagement für die Industriekultur

In den 15 Jahren seiner Amtszeit hat Stephan Sensen den Verein WasserEisenLand (WEL), der sich für den Erhalt und die touristische Erschließung der technischen Kulturdenkmäler in Südwestfalen einsetzt, maßgeblich geprägt. Im Rahmen der Regionale 2013 setzte er alle Hebel in Bewegung, den Verbund aus unterschiedlichen Akteuren der Industriekultur in Südwestfalen zu professionalisieren und das Netzwerk zu erweitern. Die Herausgabe von Übersichtskarten mit industriekulturellen Ausflugszielen im Sauer- und Siegerland sowie zahlreiche Reiseführer, eine Wanderausstellung, die Etablierung des Festivalverbundes FERROMONE sowie die enge Zusammenarbeit mit der Route Industriekultur und das daraus resultierende Projekt StahlZeitReisen, gehen auf das Engagement von Stephan Sensen zurück.

„Stephan Sensen hat das Thema Industriekultur als das erkannt, was es ist: Ein entscheidender touristischer Faktor in Südwestfalen und darüber hinaus“, so der neue Vorsitzende Oliver Schmidt. „Ich freue mich sehr, mit WasserEisenLand und einem neuen, engagierten Team ein Stück heimische Industriegeschichte für nachfolgende Generationen zu erhalten und erlebbar zu machen.“

Neue Gesichter, neue Zuständigkeiten und neue Projekte

Mit der Neuwahl des Vorstandes vollzieht WasserEisenLand einen echten Generationswechsel. Das neue Vorstandsteam ist deutlich jünger. „Mit der jungen und engagierten Truppe im Vorstand von WasserEisenLand ist das Fortbestehen des Vereins auch in Zukunft gesichert“, freut sich Stephan Sensen.

Neue Pläne und frische Ideen für die Zukunft gibt es genug. So ist die Weiterführung eines digitalen Storytelling-Projektes geplant. Es soll einen neuen Industriekultur-Reiseführer geben und auch die Weiterführung des erfolgreichen Kultur-Festivals FERROMONE steht auf dem Programm.

 

Weitere Infos:

www.wassereisenland.de   

www.ferromome.de

Bettina Hornemann

WasserEisenLand e.V.

c/o Museen des Märkischen Kreises

Fritz-Thomée-Str. 80

58762 Altena

Telefon: 02352 966-7020

Faxnummer: 02352 966-88-7020

E-Mail: info@wassereisenland.de

 

Hintergrundinfos:

WasserEisenLand Industriekultur in Südwestfalen

Der WasserEisenLand e.V. ist ein Verbund aus unterschiedlichen Akteuren der Industriekultur in Südwestfalen: Betreiber von Industriemuseen und technischen Kulturdenkmälern wie Kommunen und Vereine, aber auch Industrie- und Handelskammern, Firmen und Privatpersonen.

Die Aufgabe von "WasserEisenland - Industriekultur in Südwestfalen" besteht darin, die regionale Industriekultur mit ihren einzigartigen Technikdenkmälern zu unterstützen, zu fördern, zu schützen und touristisch zu erschließen.

Konkret berät der Verein bei der Ideenfindung und Erstellung musealer Konzepte, begleitet die museumspädagogische Arbeit und hilft, die touristischen Infrastrukturen rund um die technischen Denkmäler zu verbessern. 

Darüber hinaus unterstützt WasserEisenLand e.V. die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation durch Beratung, bei Aktionen und Werbemaßnahmen oder durch die Einbindung in regionale und überregionale Netzwerke.

Eine weitere Aufgabe besteht darin, den nationalen und internationalen Kontakt zu anderen Vorhaben mit ähnlicher Zielsetzung, wie z. B. der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet oder der ERIH, der Europäischen Route der Industriekultur, aufzubauen und zu pflegen.

Mit dem Festivalverbund „FERROMONE – Industrie und Kultur in Südwestfalen“ macht das Netzwerk Erlebnisorte der Industriekultur in neuer Form erlebbar: Historische Eisenhütten, Fabrikanlagen und Museen werden zur Bühne für Konzerte, Theateraufführungen, Licht-, Klang- und Filmdarbietungen – zu Orten lebendiger Industriekultur.

Als Dachmarke der industriekulturellen Denkmäler und Museen in Südwestfalen gibt WasserEisenLand der Region ein Gesicht und leistet einen wichtigen Beitrag zur Identitätsfindung und zum Image Südwestfalens. Auf diese Weise trägt "WasserEisenland - Industriekultur in Südwestfalen" dazu bei, ein Stück lebendige Industriegeschichte für nachfolgende Generationen zu erhalten.

Pressekontakt: Ursula Erkens 02351 966 6149


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Der neue Vorstand des Vereins WasserEisenLand Industriekultur in Südwestfalen v.l.n.r.: Dr. Oliver Schmidt (Vorsitzender), Dr. Sandra Hertel(Schatzmeisterin), Jeanette Metz und Friederica Ihling (stellvertretende Vorsitzende) und Jens Ferber (Geschäftsführer). Foto: Bettina Hornemann/Märkischer Kreis

©  
Der neue Vorstand des Vereins WasserEisenLand Industriekultur in Südwestfalen v.l.n.r.: Dr. Oliver Schmidt (Vorsitzender), Dr. Sandra Hertel(Schatzmeisterin), Jeanette Metz und Friederica Ihling (stellvertretende Vorsitzende) und Jens Ferber (Geschäftsführer). Foto: Bettina Hornemann/Märkischer Kreis


Der neue Vorstandsvorsitzende Dr. Oliver Schmidt (links) bedankte sich bei seinem Vorgänger Stephan Sensen, Leiter der Museen des Märkischen Kreises, für sein langjähriges Engagement für die Industriekultur in Südwestfalen. Foto: Bettina Hornmann/ Märkischer Kreis

©  
Der neue Vorstandsvorsitzende Dr. Oliver Schmidt (links) bedankte sich bei seinem Vorgänger Stephan Sensen, Leiter der Museen des Märkischen Kreises, für sein langjähriges Engagement für die Industriekultur in Südwestfalen. Foto: Bettina Hornmann/ Märkischer Kreis