Meldungsdatum: 29.12.2024

Glasfaser macht gigabitfähig - Jahresrückblick 2024, Teil 17

Immer mehr Anschlüsse im Landkreis / 2025 sind es 95 Prozent

2023 gestartet, im abgelaufenen Jahr fortgesetzt, im kommenden Jahr fertig. Die EWE TEL GmbH treibt das zweite Glasfaser-Großprojekt im Landkreis voran. Gewerbegebiete hat sie vorrangig versorgt. Insgesamt geht es um 7.200 Anschlüsse.

72 Prozent der Haushalte, die für eine finanzielle Unterstützung in Frage kamen, haben ja zum Glasfaseranschluss gesagt. Bei den meisten liegt er schon im Haus. Das berichtet der Landkreis in seinem Jahresrückblick. Zuständig ist das Amt für Digitalisierung und Wirtschaft.

Bund und Land zahlen fast 85 Prozent der Kosten, den Rest übernehmen der Landkreis und die jeweiligen Städte und Gemeinden. Der Anschluss ans schnelle Internet schreitet zügig voran.

Unterm Strich: Ende 2025 kommen neben den insgesamt geförderten Anschlüssen weitere 43.300 hinzu, finanziert von Nutzern aus der eigenen Tasche den Telekommunikationsunternehmen. Amtsleiterin Andrea Sope schätzt: „Ende nächsten Jahres sind rund 95 Prozent der möglichen Internet-Anschlüsse gigabitfähig.“

Gigabitfähig heißt, einfach ausgedrückt, dass riesige Mengen Daten in unvorstellbar hoher Geschwindigkeit durchs Glasfaser-Netz gejagt werden. 

Dazu einige Beispiele, für wen sich das schnelle Internet speziell lohnt und wann es nötig ist: Familien mit Kindern, die gerne 4K-Videos streamen und online spielen; Gamer, die auf hohem Niveau spielen möchten; Unternehmen, die Cloud-Computing nutzen; Selbstständige, Freiberufler und Angestellte, die zu Hause arbeiten (Home-Office); Hausbesitzer, die ein Smart Home betreiben oder einrichten möchten, also viel automatisierte Technik einsetzen. Grundsätzlich gilt, dass Glasfaser-Anschluss den Wert eines Hauses sichert, eventuell sogar hebt.


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