Meldungsdatum: 24.01.2025
(pen) Gemeinsam mit den anderen drei Landräten und elf Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeisten aus dem Bereich des Regionalverbands Ruhr (RVR) setzt Landrat Olaf Schade Gespräche auf internationalem Parkett fort. In der kommenden Woche sind die Mitglieder des Kommunalrates im RVR am Mittwoch und Donnerstag für politische und fachliche Gespräche zu Gast in Brüssel. Dabei treffen die Mitglieder der Ruhrgebietsdelegation unter anderem auf die wiedergewählte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Das Ziel des diesjährigen der EU-Ruhr-Dialogs ist es, sich frühzeitig in die Diskussion um die Neuausrichtung der EU-Förderpolitik einzubringen. Im Fokus stehen dabei die besonderen Herausforderungen, denen sich die Akteure des Ruhrgebiets stellen müssen. Hierzu zählen Flächenrevitalisierung, sozialer Zusammenhalt und gerechter Übergang einer ehemals montan-industriell geprägten Region in eine grüne Industrieregion.
Grundlage der Gespräche in Brüssel ist ein gemeinsam erarbeitetes Positionspapier für die EU-Kohäsionspolitik ab 2028. Dieses war vom Ruhrparlament Ende 2024 einstimmig verabschiedet worden und umfasst zwölf Punkte.
Einige der Forderungen: Die EU-Kohäsionsmittel müssen nach 2027 weiter allen Regionen offenstehen, Förderzugänge für die fortlaufende Aufbereitung von Brach- und Industrieflächen müssen erhalten bleiben, die Förderkulisse muss auf alle Regionen mit einer energieintensiven Industrie ausgeweitet werden, mehr Mittel inklusive sowie das Aufstocken der Gelder für den sozialen Zusammenhalt und das wirksame Bekämpfen der Armut.
Neben von der Leyen diskutieren die Landräte und Oberbürgermeister auch mit Vertretern der Direktionen für Sozialpolitik, Stadtentwicklung, Regionalpolitik und Energiefragen. Auch Gespräche mit Mitgliedern des EU-Parlaments stehen auf der Agenda.
Erstmals laden der RVR und der oberschlesische Metropolenverbund Górnośląsko-Zagłębiowska Metropolia (kurz: Metropolis GZM) während des EU-Ruhr-Dialogs zu einer Fachtagung in die NRW-Landesvertretung ein. Im Mittelpunkt stehen die Chancen und Herausforderungen bei der Revitalisierung von Brach- und Bergbauflächen.
Vorbereitet und organisiert wird der siebte EU-Ruhr Dialog vom Europareferat des Regionalverbandes Ruhr (RVR).
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