Meldungsdatum: 31.01.2025
Landrat Olaf Schade hat sich beim EU-Ruhr-Dialog in Brüssel für eine stärkere Unterstützung von Städten und Regionen im Wandel eingesetzt. Gemeinsam mit anderen Kommunen aus dem Ruhrgebiet forderte er mehr finanzielle Mittel für den sozialen Zusammenhalt und die Entwicklung brachliegender Flächen.
Der Kommunalrat, bestehend aus elf Oberbürgermeistern und vier Landräten im Ruhrgebiet sowie der Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr, reiste am 29. und 30. Januar gemeinsam nach Brüssel. Vor allem im Austausch mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen haben die kommunalen Spitzen eines verdeutlicht: Europa kann seine Klimaschutzziele nur erreichen, wenn es Regionen im Wandel, wie beispielsweise das Ruhrgebiet, künftig mitnimmt und stärkt.
„Unsere Hauptforderungen waren klar: Die EU-Kohäsionsmittel müssen auch nach 2027 allen Regionen offenstehen, um eine ausgewogene Entwicklung zu gewährleisten. Zudem fordern wir gezielte Förderzugänge für die Nutzung von Brach- und Industrieflächen. Fördermittel für Regionen mit energieintensiver Industrie müssen für den Strukturwandel ausgeweitet und erhöht werden. Und nicht zuletzt muss der soziale Zusammenhalt gestärkt und die Mittel für die Armutsbekämpfung aufgestockt werden,“ fasst Schade zusammen.
Vorbereitet und organisiert wurde der EU-Ruhr Dialog 2025 vom Europareferat des Regional-verbandes Ruhr. Eine Auswertung des RVR zeigt, dass allein zwischen 2014 und 2020 insgesamt 1,87 Milliarden Euro aus unterschiedlichen EU-Programmen in das Ruhrgebiet geflossen sind.
Stichwort Fachtagung
Erstmals luden der Regionalverband Ruhr und der oberschlesische Metropolenverbund Górnośląsko-Zagłębiowska Metropolia im Rahmen des EU-Ruhr-Dialogs zu einer Fachtagung in die NRW-Landesvertretung ein. Über 100 Teilnehmende aus verschiedenen europäischen Regionen, darunter Landrat Olaf Schade, diskutierten die Chancen und Herausforderungen bei der Wiederbelebung von Brach- und Bergbauflächen. Die Strukturfonds der EU können hier wertvolle Beiträge leisten, wie in Beispielen aus der Praxis anschaulich gezeigt wurde. Allein im Ruhrgebiet liegt das Brachflächenpotenzial für gewerblich-industrielle Entwicklung bei rund 678 Hektar.
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