Meldungsdatum: 24.03.2025
Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum präsentiert vom Freitag, 4. April bis Sonntag, 15. Juni, die Ausstellung „80 Jahre Befreiung“, die mit zahlreichen Fotos und Dokumenten das zerstörte Osnabrück und die schwierigen Jahre des Wiederaufbaus zeigt.
Die Ausstellung setzt ein mit dem Angriff auf die Altstadt am 13. September 1944, greift auf den nur elf Minuten dauernden, gleichwohl verheerenden Luftangriff am Palmsonntag, 25. März 1945, und endet mit dem wiederaufgebauten Rathaus 1948, 300 Jahre nach dem Westfälischen Frieden.
Dokumente der ersten Ratssitzungen werden ausgestellt. Sie verdeutlichen, mit welchen Hoffnungen der demokratische Neuaufbau verbunden war. Parallel dazu zeigen Notizen aus Erich Maria Remarques Briefen und Tagebüchern, dass und wie der in Osnabrück geborene Schriftsteller des Antikriegsklassikers „Im Westen nichts Neues“ und „Zeit zu leben und Zeit zu sterben“ die Ereignisse verfolgte.
Ebenfalls ab dem 4. April wird eine Fotoausstellung in der Kirche St. Marien eröffnet, die deren Zerstörung am 13. September 1944 dokumentiert und den Wiederaufbau dieser inzwischen über 700 Jahre alten gotischen Hallenkirche darstellt.
Zur Eröffnung der Ausstellung „Verantwortung im Schutt. Geburtsstunde der Demokratie in Osnabrück“ im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum am 4. April um 17.30 Uhr spricht Oberbürgermeisterin Katharina Pötter. Ehrenbürger der Stadt, Hans-Jürgen Fip, äußert sich im Gespräch mit dem Leiter des Friedenszentrums, Dr. Sven Jürgensen, über Rück- und Ausblicke.
Anschließend wird die Ausstellung in der Marienkirche „Doppelbelichtungen. Die Marienkirche damals und heute“ mit einem Gespräch von Pastor Matthias Bochow und Carsten Zündorf, verantwortlich für die Doppelbelichtungen, eröffnet.
Erich Maria Remarque-Friedenszentrum | Markt 6 |49074 Osnabrück | Telefonnummer 0541/323-2109
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr
Samstag/Sonntag 11 bis 17 Uhr
Pressekontakt: Silke Brickwedde | Telefonnummer 0541/ 323-2328 | E-Mail brickwedde@osnabrueck.de
Bei Kriegsende war Osnabrück zu zwei Dritteln und die Innenstadt zu 85 Prozent zerstört. Hieran erinnert zum Beispiel die Ausstellung „80 Jahre Befreiung“, die am 4. April im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum eröffnet wird. Auch das historische Rathaus war betroffen.
Sämtliche Texte und Fotos können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
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