Meldungsdatum: 19.03.2025
Rund um das Lokviertel am ehemaligen Osnabrücker Güterbahnhof findet am Sonntag, 6. April, die nächste Bombenräumung statt. Bei Sondierungen wurden vier Verdachtspunkte ausgemacht, die an diesem Tag genauer untersucht und – wenn erforderlich – durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) unschädlich gemacht werden sollen. Rund 15.400 Menschen in den Stadtteilen Innenstadt, Fledder, Gartlage, Schölerberg und Schinkel müssen dafür bis 7 Uhr ihre Wohnungen im Evakuierungsgebiet verlassen haben.
Das Evakuierungsgebiet umfasst rund 9.700 Haushalte an über 2.000 Adressen. Betroffen sind dann auch wieder das Marienhospital und das Christliche Kinderkrankenhaus sowie vier Pflegeheime. Auch der Hauptbahnhof liegt innerhalb des Evakuierungsgebietes. Hier wird ab 7 Uhr kein Ein- oder Ausstieg mehr möglich sein. Am Tag der Evakuierung wird eine Allgemeinverfügung gelten, durch die ein Aufenthalt innerhalb des Evakuierungsgebietes nach 7 Uhr mit einem Bußgeld ab 300 Euro belegt werden kann.
Ein Evakuierungszentrum wird wie zuletzt in der Gesamtschule Schinkel eingerichtet. Für Bürgerinnen und Bürger, die die Zeit bis zum Ende der Maßnahme dort verbringen, wird eine Verpflegung bereitgestellt. Um dorthin zu gelangen, werden innerhalb des Evakuierungsgebietes ab 6 Uhr Busse eingesetzt.
Für Fragen ist am Samstag, 5. April, von 9 bis 17 Uhr und am Sonntag, 6. April, von 6 Uhr bis zum Ende der Maßnahme ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 0541 323-4490 geschaltet. Für bettlägerige oder kranke Personen bestehen Transportmöglichkeiten, die über die Regionalleitstelle Osnabrück unter der Telefonnummer 0541 323-4455 angefordert werden können.
Eine interaktive Karte des Evakuierungsgebietes inklusive einer Auflistung aller betroffenen Adressen ist unter geo.osnabrueck.de/evakuierung zu finden. Am Tag der Maßnahme wird es wieder einen Liveticker unter www.osnabrueck.de/warnungen geben.
Doch warum beträgt der Radius des Evakuierungsgebietes eigentlich 1000 Meter? Und warum können Bürgerinnen und Bürger nicht selbst entscheiden, ob sie das Gebiet verlassen? Diese und weitere Fragen beantwortet die Stadt unter www.osnabrueck.de/blindgaenger.
Pressekontakt: Simon Vonstein | Tel.: 0541 3234557 | E-Mail: vonstein@osnabrueck.de
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