Meldungsdatum: 21.03.2025
Landkreis Kassel. Er galt über Jahrzehnte als Sprachrohr für viele Seniorinnen und Senioren: Nach 22 Jahren legt Horst Heusner nun aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder. Er war war seit 2003 im Kreisseniorenbeirat aktiv und seit 2006 Vorsitzender.
Seine Arbeit gestaltete er mit großer Freude und Engagement: Über viele Jahre setzte er sich dafür ein, dass die Vorstandsmitglieder des Beirates in den Ausschüssen des Kreistages nicht nur eingeladen werden und teilnehmen dürfen, sondern auch ein verankertes Rederecht erhielten. „Die Stimme der Seniorinnen und Senioren auf verschiedenen Ebenen der Politik und Gesellschaft muss gehört werden“, sagt Heusner.
Nathalie Hügues, Geschäftsführerin des Kreisseniorenbeirates, ergänzt: „Horst Heusner war es immer wichtig, dass die Kommunen mit den örtlichen Eigenschaften wahrgenommen werden.“ Denn es war ihm ein Anliegen, dass alle Kommunen im Landkreis eine Vertretung in den Kreisseniorenbeirat senden. Dabei hielt Heusner stets Kontakt zu den Vertretungen und Kommunen, um ein Mitglied für den Beirat zu gewinnen und zusätzlich einen kommunalen Seniorenbeirat vor Ort zu initiieren.
Lobende und wertschätzende Worte findet auch der stellvertretende Vorsitzende Wilfried Apel: „Horst Heusner betonte regelmäßig, dass es ihm ein Herzensthema sei, sich für den Schutz der Seniorinnen und Senioren vor dem Enkeltrick und weiteren Betrugsmaschen einzusetzen.“ Dazu ließ er sich vor einigen Jahren zum Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren im Polizeipräsidium Nordhessen ausbilden. Auch die Transparenz spielte eine wichtige Rolle für ihn, denn er stellte die Arbeit des Beirates bei Sitzungen in den Kommunen des Kreises vor und hielt den Jahresbericht im Ausschuss für Soziales im Kreistag.
Hintergrund:
Der Kreisseniorenbeirat des Landkreises Kassel befasst mit den Interessen der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger im Landkreis Kassel und trägt dazu bei, dass deren Belange bei der politischen Willensbildung und sich daraus ergebender Entscheidungen Berücksichtigung findet. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit dem im Kreis in der Seniorenarbeit tätigen Verbänden und Vereinen sowie mit den gemeindlichen Seniorenbeiräten. Der Beirat hat darauf hinzuwirken, dass in allen Städten und Gemeinden Seniorenbeiräte gebildet werden. Seine Aufgabe ist es, die Belange der Älteren an die zuständigen Stellen heranzutragen, die politischen Gremien des Landkreises in allen Angelegenheiten, die Seniorinnen und Senioren betreffen, zu beraten und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Aufgabe ist im Besonderen die Selbstbestimmung, die Aktivierung und Integration der Älteren zu fördern und zu unterstützen. Der Beirat wählt aus seiner Mitte für die Dauer der Wahlzeit des Kreistages einen Vorstand.
Pressekontakt: L. Hollmig
Vorstandssitzung des Kreisseniorenbeirates in Wesertal-Lippoldsberg (v.li): Karl Schäffer (vorne), Herbert Schröder, Ellen Weis, Wilfried Apel, Horst Heusner, Wolfram Meibaum, Nathalie Hügues (Geschäftsführerin Kreisseniorenbeirat). Auf dem Foto fehlt Manfred Hamel.
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