Meldungsdatum: 25.03.2025
Münster (SMS) Kampfmittelüberprüfungen am Merschkamp in Mauritz-Ost haben Hinweise auf einen möglichen Blindgänger im Boden ergeben. Der Verdachtspunkt wird am Dienstag, 1. April, untersucht.
Ob eine Entschärfung und damit auch eine Evakuierung in einem Radius von 250 Metern erforderlich ist, wird sich erst klären, wenn der beauftragte Kampfmittelräumdienst Zugang zu dem verdächtigen Objekt hat. Bei zwei Versuchen im Dezember und Februar verhinderte in die Grube eindringendes Grundwasser den Blick sowie den sicheren Zugriff auf den möglichen Blindgänger, der in 7,5 Metern Tiefe vermutet wird. Daher hat der Bauherr zusätzliche technische Vorkehrungen getroffen, um den Grundwasserspiegel abzusenken.
Im Fall einer Evakuierung müssten rund 900 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Es würden unter anderem Teile der Umgehungsstraße B 51 zwischen Wolbecker und Warendorfer Straße sowie ein Teil der Manfred-von-Richthofen-Straße gesperrt werden. Eine Notbetreuungsstelle würde in diesem Fall im Begegnungszentrum Meerwiese (An der Meerwiese 25, 48157 Münster) eingerichtet.
Sollte eine Blindgängerentschärfung und in der Folge Straßensperrungen und etwaige weitere Maßnahmen notwendig werden, informieren Stadt und Feuerwehr Münster über die Medien, auf der Webseite www.muenster.de, via Social Media und die Warn-App „NINA“.
Karte: Sollte am 1. April am Merschkamp ein Blindgänger gefunden werden, müsste ein Gebiet im Radius von 250 Metern gesperrt und evakuiert werden. Grafik: Stadt Münster/OpenStreetMap-Beitragende. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
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