Meldungsdatum: 26.03.2025

Filmdokumentation „Unterm Hakenkreuz - Westfalen 1933-1945 im Amateurfilm" am 8. April im Fanny-van-Hees-Saal

Im Rahmen der stadtgeschichtlichen Vortragsreihe des Stadtarchivs in Kooperation mit der Volkshochschule Iserlohn (VHS) und dem LWL-Medienzentrum für Westfalen sind alle Interessierten herzlich eingeladen  zu einem Filmabend am Dienstag, 8. April. Professor Dr. Markus Köster aus Münster wird in die Veranstaltung einführen.

Amateurfilme sind eine bislang wenig beachtete Quelle zur regionalen Geschichte des „Dritten Reiches“. Die Filmdokumentation beleuchtet in zehn Kapiteln die Zeit des Nationalsozialismus in Westfalen-Lippe. Grundlage bilden Amateurfilme, die im Filmarchiv des LWL-Medienzentrums archiviert werden. Insgesamt wurden für das Projekt über 200 Filme gesichtet. Die so entstandene Dokumentation gibt einen anschaulichen Einblick in die Herrschaftsetablierung und Inszenierung des Nationalsozialismus in Städten und Dörfern Westfalens. Und sie erzählt aus dem Blickwinkel von Amateurfilmern bewegende und manchmal bedrückende Geschichten über das Leben der Menschen zwischen 1933 und 1945, ein Leben unter der Herrschaft und Ideologie des Nationalsozialismus. Alle Szenen wurden vom LWL-Medienzentrum sorgfältig mit einem Off-Kommentar unterlegt sowie zurückhaltend musikalisch vertont. Zu den ausgewählten Beispielen gehören auch Filmsequenzen des Iserlohner Fotografen und Kameramannes Theodor Klein-Happe.

Der Filmabend beginnt um 18 Uhr (bis 20.15 Uhr) im Fanny-van-Hees-Saal im Stadtbahnhof, Bahnhofsplatz 2. Der Eintritt (nur Abendkasse) kostet acht Euro (Ermäßigungen lt. AGB der VHS Iserlohn). Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.


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VHS im Stadtbahnhof

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