Meldungsdatum: 28.03.2025

Kreis Viersen, Kommunen und Polizei sorgen gemeinsam für Sicherheit bei Umzügen

Vor dem Hintergrund der jüngsten Anschläge sind Sicherheitsmaßnahmen bei Straßenumzügen wichtiger denn je. Darum hat sich der Kreis Viersen gemeinsam mit den neun kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie der Kreispolizeibehörde besprochen, wie weiterhin gemeinsam bestmöglich für Sicherheit bei Straßenumzügen gesorgt werden kann.

„Wir tun im Kreis Viersen alles, was wir können, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger auf Volksfesten zu gewährleisten“, sagt Landrat und Leiter der Kreispolizeibehörde Dr. Andreas Coenen. „Auf örtlicher Ebene funktioniert die Zusammenarbeit, wie etwa an Karneval, gut. Eine hundertprozentige Sicherheit kann – das zu sagen, gehört zur Ehrlichkeit dazu – nie garantiert werden, wir tun aber als Ordnungsbehörden und als Polizei alles uns Mögliche für einen sicheren Verlauf von Umzügen. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden sind wir aber auch der Meinung, dass die Brauchtumspflege so wichtig ist, dass eine Absage von Umzügen für uns keine Option darstellt; sie ist die Ultima Ratio, das letzte Mittel der Wahl.“

In einer Gesprächsrunde mit dem Landrat, der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern im Kreis Viersen haben sich alle Beteiligten darauf verständigt, bei geplanten Umzügen und Festen auf lokaler Ebene wie gewohnt mit Polizeipräsenz und Mitarbeit der Ordnungsbehörden und die jeweiligen Verwaltungen für Sicherheit zu sorgen. Damit werden Vereine weiterhin aktiv in der Brauchtumspflege unterstützt.

Karl-Heinz Wassong, Bürgermeister von Niederkrüchten: "Es ist eine gewisse Unsicherheit in der Bevölkerung wahrnehmbar, der wir mit unserem Engagement begegnen wollen. Traditionelle Veranstaltungen und Straßenumzüge auch bei Schützenfesten und an Sankt Martin müssen erhalten bleiben; zeichnen sie uns, unsere Region und Kultur doch aus."