Meldungsdatum: 02.04.2025
In seinem jüngsten Bericht „Kreis Borken in der Statistik“ beleuchtet Statistiker Markus Wydera von der Stabsstelle der Kreisverwaltung neue Daten des Statistischen Landesamtes (IT.NRW) zu Allgemeinbildenden Schulen sowie Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte im Kreis Borken.
Allgemeinbildende Schulen
Im Schuljahr 2024/25 ist die Anzahl der Schülerinnen und Schüler (43.950 Personen) an den unverändert 111 allgemeinbildenden Schulen im Kreisgebiet um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Am höchsten war der Anstieg an den drei Hauptschulen (insgesamt 1.095 Schülerinnen und Schüler, Zuwachs von 4,3 Prozent beziehungsweise 45 Personen), gefolgt von den zwei Weiterbildungskollegs mit 490 Personen (Anstieg von 3,2 Prozent beziehungsweise 15 Personen). Die 62 Grundschulen werden im Schuljahr 2024/25 von 16.210 Kindern besucht, das sind 2,5 Prozent mehr als im Schuljahr 2023/24 (Zuwachs von 395 Personen). Die zehn Förderschulen besuchen 1.710 Schülerinnen und Schüler (1,8 Prozent beziehungsweise 30 Personen mehr), die acht Realschulen 4.570 Schülerinnen und Schüler (0,7 Prozent beziehungsweise 30 Personen mehr) und die zwölf Gymnasien 9.215 Schülerinnen und Schüler (0,4 Prozent beziehungsweise 35 Personen mehr). Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler an den vier Sekundarschulen (2.080 Personen) und an den zehn Gesamtschulen (8.580 Personen) blieb nahezu unverändert im Vergleich zum Schuljahr 2023/24.
Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte
Von den 43.950 Schülerinnen und Schülern an den allgemeinbildenden Schulen im Kreis Borken im Schuljahr 2024/25 hatten 12.395, das heißt 28,2 Prozent eine Zuwanderungsgeschichte (NRW: 45,5 Prozent). Das war nach dem Kreis Coesfeld (25,6 Prozent) zusammen mit dem Kreis Euskirchen der zweitniedrigste Anteil unter allen Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen. Darunter hatten die Hauptschulen mit 54,3 Prozent (NRW: 68,7 Prozent) den höchsten und die Gymnasien mit 18,6 Prozent (NRW: 36,7 Prozent) den niedrigsten Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte im Kreis Borken. An den Grundschulen betrug dieser Anteil 29,9 Prozent (NRW: 47,7 Prozent), an den Gesamtschulen 31,4 Prozent (NRW: 51,5 Prozent) und an den Realschulen 32,1 Prozent (NRW: 54,0 Prozent).
Unter den Städten und Gemeinden im Kreis Borken hatten die Gemeinden Raesfeld mit 12,6 Prozent sowie Heiden mit 15,3 Prozent den niedrigsten und die Stadt Gronau mit 47,8 Prozent sowie die Gemeinde Legden mit 32,1 Prozent den höchsten Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte.
Aus Datenschutzgründen werden die Originalfallzahlen ab dem Schuljahr 2019/20 auf ein Vielfaches von 5 gerundet.
Pressekontakt: Fabienne Toholt (Volontärin) 02861 / 681-2428
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