Meldungsdatum: 03.04.2025
Heute wurde die Fertigstellung der neuen Zweifeldsporthalle in der Zielitzer Straße gefeiert. Der Neubau der Schulsporthalle wurde am Nachmittag von Oberbürgermeisterin Simone Borris mit einem symbolischen Scherenschnitt eingeweiht. Nach rund 17 Monaten Bauzeit endeten die Arbeiten planmäßig noch im 1. Quartal dieses Jahres.
„Unsere Jüngsten werden im Sportunterricht motiviert, ihre körperliche und geistige Gesundheit bis ins hohe Alter durch regelmäßiges Sporttreiben zu erhalten“, sagte Oberbürgermeisterin Simone Borris im Rahmen ihres Grußwortes. „Gleichzeitig profitieren sie vom Schulsport auch in sozialer Hinsicht: Fairness, Toleranz und Teamgeist werden gefördert, Mitverantwortung und Leistungsbereitschaft gefestigt – wichtige Kompetenzen für das harmonische Zusammenleben in unserer Stadt.“
Nach einer europaweiten Ausschreibung der Bauleistungen hatte die Landeshauptstadt im vergangenen Jahr das regional ansässige Bieterkonsortium der Unternehmen Industriebau Wernigerode und Wilhelm Wallbrecht als Generalunternehmer beauftragt. Der städtische Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement übernahm die Bauherrenfunktion. Für die Realisierung des Projektes wurden Eigenmittel in Höhe von 7,23 Mio. eingeplant, die tatsächlichen Baukosten fielen mit 7 Mio. Euro etwas geringer aus.
Das neue Gebäude ergänzt die beiden Sporthallen am Schulstandort in der Pablo-Neruda-Straße. Da dort die Platzverhältnisse für den notwendigen Neubau nicht ausreichend waren, ergab sich der nächstmögliche Standort auf dem Vereinsgelände des TuS 1860 Magdeburg-Neustadt e.V., rund 700 Meter vom Schulstandort entfernt.
Funktionales und zeitgemäßes Gestaltungskonzept
Bis zu drei Schulklassen gleichzeitig können die Halle jetzt nutzen. Außerhalb der Schulzeiten ist eine Nutzung der Halle durch Sportvereine für den Trainings-, Wettkampf- und Punktspielbetrieb möglich. Mit der neuen Sporthalle werden sich die Bedingungen sowohl für den Schulsport als auch für den Breitensport im Stadtteil Neue Neustadt erheblich verbessern.
Der zeitgemäße Funktionsbau gliedert sich durch die Wahl des Materials in die bereits bestehende Umgebung ein. Die Halle wurde als Massivbau mit Stahlbetonbodenplatte und Stützen sowie Wänden aus Stahlbeton bzw. Kalksandsteinmauerwerk geplant. Durch die Fassadengestaltung zeichnet sich der Bereich des Erdgeschosses als umlaufendes Band optisch ab, der Hallenkörper hingegen ragt durch unterschiedliches Material darüber hinaus.
Das Dach der 1.200 Quadratmeter großen Halle verfügt über eine Photovoltaik-Anlage zur Deckung des Eigenstrombedarfs und eine extensive Dachbegrünung über dem Umkleidetrakt.
Zusätzlich verfügt die Sporthalle über einen 150 Quadratmeter großen Mehrzweckraum, sechs – darunter zwei barrierefreie – Umkleideräume, zwei Lehrer- und drei Trainerumkleideräume, vier Geräteräume sowie eine Zuschauergalerie. Vom Foyer aus sind alle Funktionsbereiche direkt erreichbar. Über einen Flur, durch den auch die Umkleiden zu erreichen sind, lassen sich die drei Hallenteile separat erschließen.
Der Zuschauerbereich ist geteilt: Auf der Galerie befinden sich zwei Sitzreihen mit insgesamt 150 Plätzen. Im Erdgeschoss können bei Bedarf weitere ebenerdige Zuschauerplätze eingerichtet werden.
v.l.n.r. Bettina Kampe (Schulleiterin „G.W. Leibniz“), Oberbürgermeisterin Simone Borris, Matthias Semrau (Niederlassungsleiter ARGE e.V.), Tino Beyer (Vorsitzender TuS 1860)
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