Iserlohn.
Praxis und Förderung der Städtepartnerschaftsarbeit waren Thema eines Seminares am 4. September, zu dem das Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e. V. - IPZ, Bonn, und die Stadt Iserlohn eingeladen hatten. Rund dreißig Vertreter von Kommunen, Partnerschafts-Komitees, Vereinen, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen waren dazu ins Iserlohner Rathaus gekommen.
Angesichts der immer geringeren finanziellen Spielräume der Kommunen und der Länder wird es immer schwieriger, internationale Kontakte und Städtepartnerschaften mit Leben zu erfüllen. Aber der Bund, die Jugendwerke, die Europäische Union und in zunehmendem Maße auch Stiftungen bieten Fördermöglichkeiten sowohl für Städte- als auch Schulpartnerschaften an. Anna Noddeland und Lina Hammel vom IPZ erläuterten den Teilnehmern im Rahmen des Seminares Fördermöglichkeiten für Partnerschaftsbegegnungen, Jugendprojekte, Schulpartnerschaften und Begegnungen von Vereinen sowie lokale Jugendprojekte. Anhand von Beispielen wurden förderfähige Jugend- und Partnerschaftsbegegnungen dargestellt und auf die unterschiedlichen Anforderungskriterien der verschiedenen Zuschussgeber und die richtige Gestaltung förderfähiger Programme eingegangen. “Versicherung bei Gruppenreisen ins Ausland” war ein weiteres Thema des Nachmittags. Für ihre weitere Arbeit konnten die Seminarteilnehmer zudem ein umfangreiches Informationspaket über EU-Förderprogramme “mit nach Hause” nehmen.
Ansprechpartner im Iserlohner Rathaus ist Europabeauftragter Matthias Quaschnik, Tel. 02371/217-1121, Email: buergermeisterbuero@iserlohn.de.
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