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Städtische Kampagne macht Jugendschutz zum Thema Münster. (SMS) Jetzt nur nicht nervös werden und cool mit der Flasche zur Kasse. – Wollen Jugendliche Alkohol kaufen, kann das Personal oft nicht gleich beurteilen, ob für die jungen Konsumenten noch der Jugendschutz gilt. Mitarbeiter des Südviertelbüros machen sich in diesen Tagen im Stadtteil auf den Weg, um im Rahmen der städtischen Kampagne "Voll ist out" Gewerbetreibende zu sensibilisieren. Denn im Zweifel muss es an der Kasse heißen: Ausweis zeigen. Bei Klara Wagner, Filialleiterin eines Drogeriemarktes an der Hammer Straße, laufen Claudia Uhrhan vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Michael Schön und Tom Kleinesudeik vom Südviertelbüro offene Türen ein, als sie Infomaterial mit Tipps zum Thema "Jugendliche und Alkohol" in ihren Laden bringen. "Ich habe selbst einen Sohn", sagt sie und ist entsprechend gerüstet, wenn junge Kunden an der Kasse stehen. "Außerdem würde ich meinen Job gefährden." Denn in allen Filialen der Kette gilt eindeutig die Regel: "Kein Alkohol an Jugendliche". Da könnte ein Kioskbesitzer möglicherweise anders denken. Aber auch Ahmad Behravan vom Kiosk Shadi in der Hammer Straße fragt immer nach dem Ausweis, wenn er Zweifel am Alter seiner Kundschaft hat. "Besonders das Alter der jungen Frauen ist oft schwer einzuschätzen", so seine Erfahrung. Überzeugt klebt er den Voll-ist-out-Aufkleber an sein Schaufenster, so wissen die Jugendlichen gleich, woran sie bei ihm sind. "Dann gehen wir eben woanders hin" sei allerdings häufig die Reaktion der Abgewiesenen. Damit sie auch "woanders" nicht fündig werden, erinnern die Ehrenamtlichen vom Südviertelbüro jetzt in allen Geschäfte an die Regeln des Jugendschutzes: Kein Alkohol unter 16, kein "harter" Alkohol unter 18 und im Zweifel eben Ausweis zeigen.
Bildtext: Mit Ahmad Behravan finden die Aktiven des Südviertelbüros einen überzeugten Kooperationspartner in Sachen Jugendschutz. Foto: Presseamt Stadt Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
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Sie werben für "Voll ist out": Jörg Charlupski, Vorsitzender der Aktions- und Werbegemeinschaft Hammer Straße, Georg Piepel von der Drogenhilfe, Claudia Uhrhan vom Jugendamt, Michael Schön und Norbert Kohlmann vom Südviertelbüro (v.l.).
Foto: Presseamt Stadt Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
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Südviertelbüro
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Herausgeberin: Stadt Münster, Presse- und Informationsamt, 48127 Münster Tel. 02 51/4 92-13 00, -13 01, -13 02, Fax 02 51/49 2-77 12 www.muenster.de/stadt/medien, presseamt@stadt-muenster.de |
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