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Münster, 31.01.2011

Von Globuli und Hausbesetzern
Themenabende 2011: Mit dem Stadtarchiv auf Streifzügen durch Münsters Geschichte

Münster (SMS) Plätze bleiben selten frei bei den Themenabenden des Stadtarchivs. Schon seit zehn Jahren nehmen ausgewiesene Fachleute dichtgedrängte Zuhörerreihen mit auf ausgewählte Stippvisiten durch Münsters Geschichte. Erzählen auch für Laien lebendig und verständlich, lassen historische Originalakten sprechen und nehmen sich Zeit für Fragen und Diskussion. Die nicht nur bei treuen Stammgästen lebhaft nachgefragten Streifzüge werden 2011 einmal pro Monat fortgesetzt. Mit frischem Wind, sprich mit neuen Themen.

Der weit verzweigten Musikerfamilie Romberg zwischen 1750 und 1850 widmet sich der Themenabend am 24. Februar. Prof. Dr. Martin Blindow hat vor wenigen Wochen erst eine Studie über diesen kreativen Spross mit Komponisten, Dirigenten und Virtuosen veröffentlicht. In seinem Vortrag mit Musik skizziert der ehemalige Kirchemusikdirektor das Schaffen der Künstlerfamilie von Münster aus in Europa.

Münsters Magnet für Spaziergänger, Ausflügler und Jogger steht am 24. März auf dem Programm: Markante Stationen aus „350 Jahre Aasee“ lässt Kunsthistorikerin Karina Hansen Revue passieren. Das Kapitel Straßennamen blättert einen Monat später Dr. Rainer Pöppinghege auf. Er stellt am 28. April den Zusammenhang zwischen aktueller Politik und zeitgeschichtlicher Namensgebung für Straßen vor. Im Mai rückt Münsters „Gute Stube“ in den Fokus. Mit dem stellvertretenden Museumsleiter Dr. Axel Schollmeier führt eine Foto-Reise zurück zu großen und kleinen Ereignissen auf dem Prinzipalmarkt zwischen 1857 und 1958.

„Stolpersteine“ im Straßenpflaster erinnern im Stadtbild an ehemalige jüdische Mitbürger. Wer hat in dem Haus gewohnt? Wie gelebt? Mitglieder des Vereins „Spuren finden“ stellen am 30. Juni ausgewählte Biografien und Schicksale von NS-Opfern aus Münster vor.

„Globuli in Münster“: Clemens von Bönninghausen (1785-1864) setzte Meilensteine in der Entwicklung der klassischen Homöopathie. Der Themenabend am 21. Juli gilt dem umtriebigen Gelehrten und dessen Sohn Friedrich. Referentin Dr. Marion Baschin nimmt die damaligen Patienten - darunter die Droste und Kaiserin Eugenie von Frankreich - in den Blick. Über Hausbesetzungen in Münster zwischen 1970 und 1982 spricht nach der Sommerpause am 15. September Jessica Bönsch. Besonders im Fokus der Historikerin: Sichtweisen von Politik und Presse.

Wie ernährte man sich vor 300 und 400 Jahren? Über Gewohnheiten in Gärten und Küchen berichtet am 27. Oktober Dr. Barbara Krug-Richter. Die Jahresreihe endet am 24. November. Dann liest Dr. Karl Reddemann aus Feldpostbriefen, in denen das Ehepaar Neuhaus seinen Alltag teilten musste. Vier lange Jahre von 1940 bis 1944.

Info: Die Themenabende sind immer donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr, im Stadtarchiv, An den Speichern 8. Der Eintritt ist frei.

Foto: Umtriebiger Homöopath mit prominenten Patienten: Clemens von Bönninghausen steht im Fokus eines Themenabends. Foto: Kreisarchiv Coesfeld. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.




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Clemens von Bönninghausen

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