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Münster, 05.12.2013

Erziehungspartnerschaft von Eltern und Tageseltern
Fortbildung für Tageseltern / Fachtagung des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien

(SMS) Tageseltern und die Eltern ihrer Schützlinge bauen auf ein gutes Verhältnis im Miteinander zugunsten der Kinder. Über 200 Tageseltern aus Münster beschäftigten sich jetzt in einer ganztägigen Fortbildung mit den Grundlagen für eine gelingende Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Tagespflegepersonen.

Zu einem Wokshop wurden auch Eltern eingeladen, um über ihre Erfahrungen mit der Tagesmutter oder dem Tagesvater zu berichten. Hervorgehoben wurde von Eltern wie Tageseltern ein "eher freundschaftliches" Verhältnis. Das erleichtere die Kommunikation. Kritisch sahen Eltern allerdings, dass die persönliche Nähe es manchmal schwierig macht, Probleme offen anzusprechen. Strategien, hiermit umzugehen, waren ein Thema der Fortbildung.

So gehörten auch Themen wie "Elterngespräche auch in Konfliktsituationen konstruktiv führen", "die lebendige Gestaltung von Elternabenden" oder "der gute Abschied" zur Fachtagung.

Astrid Sult, Referentin des Bundesverbandes für Kindertagespflege, betonte in ihrer Einführung zu den Arbeitsgruppen denn auch den gemeinsamen Lernprozess von Eltern und Tagespflegepersonen. Sich über Erziehungskonzepte austauschen, gemeinsame Ziele finden, Ressourcen erkennen, so kann das Expertenwissen von Eltern wie Tagespflegepersonen zum Wohl der Kinder gut genutzt werden.

Dr. Andrea Hanke begrüßte die stete Weiterentwicklung der Kindertagespflege in Münster. Die Dezernentin für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport unterstrich, dass Kindertagespflege in Münster ist ein erfolgreicher Betreuungsansatz sei und die gesetzlich geforderte Gleichrangigkeit von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege kontinuierlich erarbeitet werde.

Die aktuelle Betreuungsquote von Kindern bis zu drei Jahren liegt in Münster bei 42,9 Prozent. 28,6 Prozent der Plätze in den Kitas, 14,3 Prozent in der Kindertagespflege. 1100 von 1250 Plätzen bei Tageseltern stehen für Kinder unter drei bereit.

Die Fachleute im Jugendamt hatten in den letzten Monaten besonders viel zu tun. Oliver Heintze, Leiter der Beratungsstelle Kindertagespflege: "2013 war in der Kindertagespflege ein unruhiges Jahr. Der Ausbau der Betreuungsplätze in der Tagespflege wie in den Kitas hat den Beteiligten viel abverlangt." Wie "ein Schiff auf hoher See" habe er sich manchmal gefühlt und dankte auch den Tageseltern für ihr Engagement und Durchhaltevermögen.

Foto: Eltern und Tageseltern haben in der Regel ein "eher freundschaftliches" Verhältnis. Diese Rückmeldung gab noch einmal zusätzlichen Schwung für die Fortbildung der Tageseltern finden Oliver Heintze vom Jugendamt, Moderatorin Heidi Mertens-Bürger, Jugendezernentin Dr. Andrea Hanke und Astrid Sult vom Bundesverband für Kindertagespflege (v.l.). Foto: Presseamt Stadt Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.


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Tageseltern Fortbildung 2013

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