Hellmig-Krankenhaus screent alle Patienten

19.02.2014 - Kamen

Engagiertes Projekt gegen multiresistente Keime

Die Diskussion um Keime und Hygiene in Krankenhäusern hält weiter an. Eine Vorreiterrolle bei der Bekämpfung multiresistenter Keime übernimmt das Klinikum Westfalen: Ab Montag, 24. Februar, wird jeder Patient im Hellmig-Krankenhaus Kamen einem sogenannten Screening unterzogen. Mit einem Abstrich schon einige Tage vor der Aufnahme ins Krankenhaus wird sichergestellt, dass dort keine sogenannten MRSA-Keime eingetragen werden.

"Wir unternehmen damit einen weiteren Schritt für noch mehr Sicherheit für unsere Patienten", betont Andreas Schlüter, Geschäftsführer des Klinikums Westfalen. Das umfassende Screening wird eingeführt, obwohl die Kosten dafür dem Haus nicht erstattet werden. Bisher wurde ein derart weitreichendes Konzept nur an wenigen Universitätskliniken in NRW realisiert.

Bisher werden bei der Aufnahme individuelle MRSA-Risiken nach speziellen Informationsbögen abgeklärt, im Risikofall erfolgen dann weitere Maßnahmen. Künftig werden Patienten bereits im Vorfeld zum Beispiel bei der Vorstellung in der Ambulanz gescreent. Das Ergebnis der Untersuchung des Abstriches liegt damit vor der Aufnahme ins Haus schon vor, so dass Betroffene von vornherein isoliert werden können. Lediglich bei Notfallaufnahmen erfolgt der Test erst nach der Aufnahme, weil hier die schnelle Erstversorgung Vorrang hat.

Das umfassende Screening soll den Einsatz für Hygiene im Krankenhaus noch ergänzen. Einsatz für Früherkennung und strikte Hygiene zur Bekämpfung der gefährlichen multiresistenten Keime, kurz MRSA, wurde bisher schon im Klinikum Westfalen ambitioniert betrieben, kontrolliert durch Hygienefachkräfte, die sich mit sehr großem persönlichem Engagement für die Durchführung und Etablierung entsprechender Verfahren eingesetzt haben.

Das Klinikum Westfalen hat das umfassende MRSA-Screening in einem ersten Schritt am 17. Februar am Knappschaftskrankenhaus Dortmund eingeführt. Im zweiten Schritt folgen das Hellmig-Krankenhaus in Kamen und die Klinik am Park Lünen am 24. Februar.

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Screening


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