27. November 2014
Viersen
21 angehende Fachabiturienten im Bereich Gesundheitswesen am Berufskolleg Viersen haben das Kinderhaus in Viersen zum Mittelpunkt ihrer Projektwoche gemacht. Für die langzeit-pflegebedürftigen Kinder und Jugendlichen der Einrichtung gestalteten die Berufsschüler sogenannte „Grabbelboxen“ zu verschiedenen Reizen. Eine Box stimuliert beispielsweise den Geruchssinn und enthält Duftdöschen, eine andere basiert auf dem Ertasten von Gegenständen.
Ziel der Projektgruppe war es, etwas herzustellen, das Mitarbeiter und Bewohner des Kinderhauses alltäglich nutzen können. „Eine besondere Herausforderung, da die betreuten Kinder körperlich oder geistig beeinträchtigt sind“, sagt Bildungsgangleiterin Marianne Fervers. Im Unterricht beschäftigten sich die Schüler deshalb mit dem sonderpädagogischen Konzept der Basalen Stimulation. Nach diesem Konzept funktioniert die Wahrnehmung über Reizvermittlung. So entstand die Idee zu den „Grabbelboxen“, die die Schüler zu folgenden Reizen fertigten: Fühlen, Riechen, Hören und Sehen.
Zum Tag der offenen Tür des Berufskollegs Viersen stellten die Jugendlichen ihr Projekt den Besuchern vor. An einer Taststraße oder einer Duftbar konnten die Schüler den Gästen Inhalte ihrer Arbeit anschaulich vermitteln.
Im Rahmen der Aktion sammelten die Berufsschüler 239 Euro, die die Gruppe samt „Grabbelboxen“ an Ingrid Koenen, Leiterin des Kinderhauses, übergeben hat.
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Kinderhaus
Geschenke für das Kinderhaus Viersen: (oben v.l.) Patrick Peters, Tibor Heckmann, Ingrid Koenen (Leiterin Kinderhaus), Steffi Frank (Lehrerin Berufskolleg), Marianne Fervers (Klassenlehrerin); (unten v.l.) Christina Kleinschmidt, Nathalie Büschkes, Celina Wolters, Larissa Rölkes, Leonie Krampe und Didem Kaya.
Foto: Berufskolleg Viersen / Abdruck honorarfrei.
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