Pressemeldungen


Hamm, 14. Juni 2016

Studentisches Projekt zur „Willkommenskultur“

Acht Studierende der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung NRW (FHöV NRW) stellen Projektergebnisse vor

„Willkommenskultur in Kommunen – Neubürger gut und nachhaltig empfangen“ ist der Titel eines zehnwöchigen studentischen Projektes, das zum Ziel hatte, Handlungsempfehlungen zur Willkommenskultur für die Stadt Hamm zu erarbeiten. Die Ergebnisse wurden nun im Technischen Rathaus vorgestellt.

Die acht Studierenden des dualen Studiengangs Bachelor of Laws an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung in Münster befinden sich derzeit im zweiten Ausbildungsjahr und kamen aus unterschiedlichen Stadt- und Kreisverwaltungen. Dennis Grimm, Sophie Jander, Jens Pieper, Jasmin Terta (Stadt Hamm), Verena Jolk (Kreis Soest), Marina Middendorf, Stefanie Schröder (Kreis Steinfurt) und Henrike Unruh (Stadt Beckum) stellten ihre Ergebnisse und einen umfangreichen Projektbericht vor. „Das spannende an diesem Thema war, dass wir in allen Bereichen sehr interessante Interviews mit Mitarbeitern der Verwaltung und Bürgern führen konnten. Daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten, war der Kern unserer Arbeit“, berichtete Dennis Grimm, der das Projekt von Seiten der Studierenden koordinierte.

Neben den grundlegenden Arbeiten zum Thema „Willkommenskultur“ wurden insgesamt sieben Zielgruppen, auf die der Begriff der Willkommenskultur zutreffend sein kann, identifiziert. In den Bereichen Familien, Singles, Studierende, Menschen mit Behinderung, Fachkräfte, Migranten und Flüchtlinge sowie Senioren wurden jeweils theoretische Ansätze erarbeitet, die die Bedürfnisse und Lebensweisen der Zielgruppen näher untersuchten. In einem zweiten Schritt wurden Interviews mit Fachleuten aus der Verwaltung, aber auch mit Bürgern aus den jeweiligen Bereichen geführt. Zu den wichtigsten Empfehlungen des Projektes zählen die Einrichtung eines „Welcome Centers“, Neubürgerfeste, Stadtführungen für neu zugezogene Bürger sowie Aktivitäten- und Rabattgutscheine in einem Willkommenspaket. Wichtig sei immer ein möglichst individuelles Informationsangebot, betonten die Mitglieder der Projektgruppe im Rahmen ihrer Präsentation. Auch auf die derzeitigen Herausforderungen im Zuge des Flüchtlingszustromes nach Hamm wurde eingegangen. Dazu gehören die Überwindung sprachlicher Barrieren und die weitere interkulturelle Öffnung der Stadtverwaltung.

„Die Willkommenskultur einer Stadt zeigt sich darin, dass sie offen für Vielfalt ist und die Bedürfnisse der Neubürger ernst nimmt“, betonte der Projektleiter Prof. Dr. Henrique Ricardo Otten von der FHöV Münster. Für die Stadt Hamm hatten Thomas Köster, Ralf Jägermann und Jennifer Schwarz die Betreuung des Projektes übernommen. Die Projektergebnisse wurden auch Jörg Mösgen, Dezernent für Bezirksangelegenheiten, Ordnung, Recht und Umwelt, vorgestellt. „Mir gefällt, dass die Studierenden ein so aktuelles Thema gewählt haben. Es ist ausgesprochen reizvoll, Forschung und Ausbildung mit direktem Praxisbezug zu kombinieren“, fasste Mösgen am Ende der Veranstaltung zusammen.




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Acht Studierende der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung NRW (FHöV NRW) stellten ihre Projektergebnisse vor

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