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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 22.08.2016
Schriftzeugnisse, Schicksale und Denkmale - Neues Vortragsprogramm des Stadtarchivs Iserlohn Das Stadtarchiv Iserlohn ist stolz auf ein kleines Jubiläum: Das 10. Halbjahresprogramm in Folge liegt vor. Die 2012 in Kooperation mit der Volkshochschule Iserlohn begonnene Reihe wird fortgesetzt und präsentiert für das zweite Halbjahr 2016 wieder ein vielfältiges Angebot von stadtgeschichtlichen Vorträgen. Flyer und Plakat der Vortragsreihe zeigen eine Kindergruppe im Iserlohner Südengraben, ein Detail von einer Postkarte aus dem Verlag Ernst Bischoff aus der Zeit um 1910. Der Auftaktvortrag von Prof. Dr. Paul Derks aus Essen widmet sich Iserlohns ältesten Schriftzeugnissen und wird die tatsächlich frühesten Nennungen des Ortsnamens ausmachen. Das Referententrio Dr. Ulrich Barth aus Münster, Peter Treudt und Holger Lüders aus Iserlohn stellt in einem Werkstattbericht das „Kleine-Leute-Haus“ am Südengraben 28 in Iserlohn in Geschichte, Gegenwart und Zukunft vor. Die Erforschung und Sanierung dieses Hauses ist ein aktuelles Projekt des Vereins Iserlohn denkmal, das bereits überraschende Ergebnisse verzeichnet. Anlässlich des 250. Geburtstages von Peter Eberhard Müllensiefen (1766-1847) gibt Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Präsident des Landesarchivs NRW i.R. und Vorsitzender der Historischen Kommission für Westfalen, Einblicke in das Leben und Wirken dieses Iserlohner Unternehmers und Landrats. Eng mit Müllensiefen verbunden ist das Eiserne Kreuz in der Grüne, dessen Einweihung sich in diesem Jahr zum 200. Mal jährt. Stadtarchivar Rico Quaschny wird deshalb die Geschichte des Denkmals vorstellen. Zum Abschluss der Vortragsreihe referiert Peter Trotier aus Letmathe über das Schicksal des Johann Franz Trompeter aus Letmathe, der dem nationalsozialistischen Euthanasieprogramm zum Opfer fiel. Dieser Vortrag findet in Kooperation mit der Stadtbücherei Iserlohn, Zweigstelle Letmathe, dem Heimatverein Letmathe und dem Förderverein Haus Letmathe statt. Alle Vorträge beginnen um 18.30 Uhr. Mit Ausnahme des Vortrages zum Schicksal von Johann Franz Trompeter, der im Haus Letmathe angeboten wird, finden die Vorträge im Stadtarchiv in der „Alten Post“, Theodor-Heuss-Ring 5, statt. Der Eintritt kostet vier Euro, Ermäßigungsberechtigte zahlen zwei Euro. Kooperationspartner der Vortragsreihe ist die Volkshochschule, die alle Angebote des Stadtarchivs in ihr Programmheft aufgenommen hat. Eine Anmeldung zu den einzelnen Vorträgen ist jedoch nicht erforderlich. Ein Flyer mit einer Terminübersicht und Informationen zu den Vorträgen liegt im Stadtarchiv und weiteren Kulturinstituten, bei der Stadtinformation und im Rathaus am Schillerplatz aus. Er wird auf Wunsch gern zugesandt und ist im Internet abrufbar unter www.archiv-iserlohn.de. Neben den Vorträgen zeigt das Stadtarchiv in der „Alten Post“ noch bis 1. Dezember die Ausstellung „Das Westfalenlied auf historischen Ansichtskarten“. Zu sehen sind vergrößerte Reproduktionen von Postkarten, die Dr. Walter Wehner in Iserlohn bei seinen Recherchen zur Geschichte des Westfalenliedes zusammen getragen hat. Das später vertonte Gedicht von Emil Rittershaus war 1868 in Iserlohn entstanden und wurde zur Hymne Westfalens. Die Vorträge des Stadtarchivs im II. Halbjahr 2016 im Überblick:
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Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten: Vortragsreihe des Stadtarchivs
Vortragsreihe des Stadtarchivs - Flyer
Vortragsreihe des Stadtarchivs - Plakat
Vortragsreihe des Stadtarchivs - Postkarte
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