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Unna, den 13. September 2018

Mit einem kleinen Budget lässt sich viel erreichen
Wohnprojektetag im Unnaer Rathaus

Kreisstadt Unna.

Wohnprojektetag in der Bürgerhalle des Rathauses der Kreisstadt Unna

Die Förderung und der Ausbau alternativer und innovativer Wohnprojekte sind für die Zukunft der Städte und Gemeinden von außerordentlicher Bedeutung. Auch in unserer Region ist ein stetiger Anstieg der Nachfrage nach neuen Wohnformen zu verzeichnen.

Um einen Weg aufzuzeigen, wie diese künftigen Herausforderungen zu meistern sind, trafen sich am Donnerstag, 13. September 2018, über 70 Vertreter der Stadt Unna, des Kreises Unna, Mitglieder von Wohnungsunternehmen und Dienstleistern aus dem Kreis Unna. Bei dieser kreisweiten Veranstaltung handelte es sich um eine Fachtagung. Zahlreiche innovative Wohnprojekte und Quartiersentwicklungen, wie das Mehrgenerationenwohnen, Familienfreundliches Wohnen, Seniorenwohnen und Inklusives Wohnen von Menschen mit und ohne Behinderung waren dabei die zentralen Aspekte.

Workshops und Vorträge

Nachdem Unnas Bürgermeister Werner Kolter und Landrat Michael Makiolla die Teilnehmenden begrüßt hatten, tauschten diese sich zu alternativen und innovativen Wohnformen in Workshops und Vorträgen aus. Kay Noell vom NRW-Ministerium für Heimat kommunales, Bau und Gleichstellung zum Thema „Förderung von innovativen Wohnformen aus Sicht des Landes NRW“. Birgit Pohlmann referierte zum Thema Familien- und Generationenwohnen, Sören Roters-Möller  stellte das Inklusive Wohnen vor  und Dr. Thorsten Bölting vom Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung berichtete über Wohnprojekte für Senioren. Daneben bestand für die Gäste die Möglichkeit, sich über innovative und alternative Wohnformen an den verschiedenen Ständen in der Bürgerhalle zu informieren.

Die wichtigen vier "G"

„Wichtig sind die vier ´G´“, sagt Werner Neumann, Leiter des Bereiches Wohnen, Soziales und Senioren bei der Stadt Unna. Dahinter verbergen sich die Begriffe Gruppenbildung, Geld, Grundstücke und geförderter Wohnraum. Diese stellen die Herausforderungen für die Zukunft dar, zugleich sind es aber die Punkte, wo künftig der Hebel angesetzt werden müsse, sagt Neumann. „Dafür haben die Kommunen die Schlüssel“. Diese können eine Plattform für Interessierte darstellen, können zudem über die Bauleitplanung die Voraussetzungen für Wohnprojekte schaffen und letztendlich auch Kontakte zu Investoren herstellen.

„Die Herausforderung ist nicht ganz neu“, sagt Sabine Leiße von der Stabstelle Planung und Mobilität beim Kreis Unna. Wichtig sei, dass kontinuierlich weiter Wohnraum geschaffen werde und zwar in einer gesunden Mischung. „Man sollte durchaus öffentlich geförderten und privat finanzierten Wohnraum stärker mischen“, sagt Leiße. Aber auch eine Durchmischung der Bewohner wird immer wichtiger.

Die Mischung ist wichtig

„Der Wunsch von Menschen mit Behinderungen integriert zu wohnen, wird immer größer. Auch dem müssen die Kommunen gerecht werden“, betont Leiße. Und dafür braucht es nicht immer den großen Geldtopf. „Auch mit einem kleinen Budget lässt sich viel erreichen. Man benötigt allerdings einen Kümmerer!“, sagt Werner Neumann.



Pressekontakt: Kreisstadt Unna, Pressestelle Kreisstadt Unna

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Wohnprojektetag1
Mitglieder der Beginen in Unna stellen auf der Fachtagung ihr Wohnprojekt vor.© Foto: Kreisstadt Unna [mehr...]

Wohnprojektetag2
Auch die Themen Pflegeheime, Kurzzeit- und Tagespflege gehörten zum Wohnprojektetag im Unnaer Rathaus. © Foto: Kreisstadt Unna [mehr...]

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