Kreis Unna - Presse und Kommunikation

26. Juni 2012

Kreisausschuss zur Ehrenamtskarte

„Idee sollte vor Ort gelebt werden"

Kreis Unna. (PK) Eine Ehrenamtskarte ist eine gute Idee. Sinn macht sie nach Auffassung des Kreisausschusses allerdings nur, wenn sich möglichst alle Städte und Gemeinden beteiligen.

 

Die Ehrenamtskarte als Anerkennung für freiwilliges, unentgeltliches Engagement war 2010/2011 von der Senioren-Union des Kreises angeregt, von der Kreisseniorenkonferenz Ende 2011 weiter diskutiert und jüngst von der CDU-Kreistagsfraktion wieder thematisiert worden.

 

SPD, Grüne und FDP begrüßten am 25. Juni zwar unisono die Idee, hielten aber an ihrer Entscheidung aus dem letzten Jahr fest, nach der ein „Alleingang“ des Kreises als wenig sinnvoll angesehen worden war. Außerdem wollten SPD und Grüne die Würdigung ehrenamtlicher Tätigkeit nicht auf die Gruppe der Senioren und nicht nur auf die zwei mit Eintrittsgeldern belegten Kreisangebote (Konzerte und Opherdicker Ausstellungen) beschränkt wissen. Dies bedeute eine Ungleichbehandlung gegenüber Jüngeren und / oder nicht kulturell interessierten Ehrenamtlern.

 

Hans-Jörg Piasecki (SPD) brachte die zuvor von Sigurd Senkel (FDP) und Andrea Hosang (Grüne) formulierten Überlegungen auf den Punkt: „Ehrenamt findet vor Ort statt. Initiativen zur Anerkennung des Ehrenamtes sollten also auch da ergriffen, gelebt und getragen werden.“

 




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