Pressemitteilung vom12. Januar 2022
Kreis belegt Gemeinschaftsunterkunft in Baunatal-Hertingshausen wieder

Baunatal. „Die Zahl der geflüchteten Menschen, die uns vom Land zur weiteren Betreuung zugewiesen werden, steigt auf bis zu 35 pro Woche und daher werden wir bereits früher genutzte Gemeinschaftsunterkünfte Schritt für Schritt wieder belegen“, kündigt Vizelandrätin Silke Engler bei einem Besuch in der wieder eröffneten Unterkunft in Baunatal-Hertingshausen an. Die auf eine Kapazität von rund 100 Menschen ausgelegte Gemeinschaftsunterkunft wurde seit Ende Dezember wieder belegt. „Während früher häufig Einzelreisende zu uns kamen, sind es aktuell mehrheitlich Familien mit vielen Kindern“, informiert Engler. Bei den jetzt in den Landkreis kommenden geflüchteten Menschen handelt es sich sowohl um Ortskräfte aus Afghanistan, sowie Russlanddeutsche und geflüchtete Menschen aus Syrien. 

Der Landkreis prüfe aktuell weitere früher genutzte und auch noch zur Verfügung stehende Gebäude, um dem steigenden Bedarf zu entsprechen. Aktuell betreibt der Landkreis Gemeinschaftsunterkünfte in Bad Karlshafen, Baunatal, Espenau, Fuldabrück, Fuldatal, Hofgeismar, Lohfelden, Nieste und Wolfhagen, in denen zurzeit rund 900 Menschen untergebracht sind. Engler: „Insgesamt leben 4.662 geflüchtete Menschen bei uns im Landkreis – die meisten Menschen wohnen also in angemieteten Wohnungen“. Die meisten geflüchteten Menschen wohnen in Wolfhagen, Hofgeismar und Baunatal. „Wir suchen noch in allen kreisangehörigen Kommunen geeignete Räumlichkeiten, die bestenfalls auch bisher für die Übernachtung von Menschen genutzt wurden“, betont die Vizelandrätin. Gleiches gelte auch für Wohnungen für bereits länger in Gemeinschaftsunterkünften lebenden geflüchteten Menschen.

 



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn



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Kreis belegt Gemeinschaftsunterkunft in Baunatal-Hertingshausen wieder
Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Bürgermeisterin Manuela Strube, Vizelandrätin Silke Engler, Unterkunftsleiterin Steffi Ertel und Nicole Spangenberg (Fachbereich Soziale Dienste und Migration).


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